Die Berge besteigt man nur für sich selbst.

 

Meine Bergsteigerlaufbahn begann schon sehr früh. Mit meinen Eltern begann ich zu wandern, und später zu klettern.
Mit Fünfzehn fing ich an selbst Vorzusteigen und schon bald gelangen
mir mit Freunden Touren im 6. Schwierigkeitsgrad.
Zusammen mit Franz Neubacher, Albert Köck und Martin Hölzl gelangen viele Touren im Hochschwab und im Gesäuse sowie im Grazer Bergland.
Das Grazer Bergland wurde zu unserem Trainingsgebiet Nummer eins.
Als Höhepunkt dieser Zeit unternahmen wir eine Fahrt ins Yosemite Valley im Jahre 1985. Dort konnten Touren wie Outer Limits, Sereneti Crack, Good Book, Crack a Go Go usw. geklettert werden.
Der Höhepunkt dieser Fahrt war wohl "The Nose" am El Capitan.

Danach begann ich mit der Bergführerausbildung, die sich über zwei Jahre erstreckte. Ab 1987 begann ich Hauptberuflich zu führen.

Im Jahr 1989 unternahm ich eine Expedition nach Patagonien, mit Martin Hölzl Uns gelang ein großer Teil der Amerikaner Route am Fitz Roy.
Nach einer Abseilaction bei Schlechtwetter und Sturm deponierten wir unser Material am Einstieg. Nach einer Woche Schneefall konnten wir unser Material trotz intensiver Grabungsarbeiten nicht wiederfinden.(zirka 12 Meter Schnee)

1990

Gelang mir mit Hans Werner aus Garmisch und Vic Gajacob aus Disentis die Salathe Route am El Capitan. Von den 36 Seillängen stieg ich 34 vor. Beim Abstieg über die Abseilstellen gerieten wir in Steinschlag, Ich wurde am Fuß verletzt, konnte aber noch selbstständig absteigen. Als etwas tiefer ein Bär unseren Weg kreuzte lief er Gott sei Dank von uns weg, den ich hätte nicht fliehen können.

1992

Fuhr ich mit Hans Werner nach Patagonien. Nach dreiwöchiger Schlechtwetterphase gelang uns der Fitz Roy über die Franco/Argentiner Route in nur 20 Std vom Breca los Italianos und Zurück Auf den Weg zu den Torres del Paine überschlug sich leider unser Auto ( der Fahrer schlief ein) Die Folge war ein Schlüsselbeinbruch und das Ende der Reise.

1992

Pakistan mit Hans Werner ein Versuch am Ogre Thump Ein hartes Land , mit rauen Sitten, nach hartem Kampf gelang es uns Felskontakt zu bekommen. Hans hatte leider Probleme mit den Zähnen. Wir konnten ca. 10 Seillängen im jungfräulichen Fels klettern. ca. 6b /A2 in 5600 m danach waren die Akkus leer.

1995

Ecuador - Peru - Brazilien
Mit Peinhopf Werner über Quito Cotopaxi- Cimborazo- Iquitos - Amazonas - Canoa Cebrada - Rio de Janiero

1996

Bolivien mit 6 Personen Condoriri Gruppe Huyana Potosi 6088m, Tianaku, Titicacasee, Ancohuma 6334m

1999

Ecuador mit 5 Personen Quito - Illinita Sur e Norte 5200m Cotopaxi 5897m Chimborazo 6310m Zugfahrt Teufelsnase.

2004

Elbrus 5642m der höchste Berg Europas Ecuadorreise llinitza Sur, e Norte, 5200m Cotopaxi 5897m, Chimborazo 6310m

2004

5 Wochen in Ecuador,  von hohen Bergen bis hinunter in den tiefen Regenwald, viel Abwechslung in jeder Beziehung

2007

Heliskiing
in Zermatt
Traumwetter, Traumschnee, Traumschifahrer
Kletterreise nach Kalymnos

2009

Perureise Div. Gipfel bis 6000m

2010

Berner Oberlanddurchquerung mit Flug auf die Ebenefluh
danach herrliches Wetter mit einem kröhnenden Abschluss der Aufstieg und die Abfahrt vom Mittagshorn ins Tal.

Hüttenwirt der St.Pöltnerhütte
Eine neue Erfahrung

2011

Wenig Schnee im Winter, viel Sonne im Sommer und im goldenen Herbst.
Ein gutes Jahr mit vielen Viertausenderbesteigungen, wie auch herrlichen Klettereien.
Noch einige Wochen und die ersten Schitouren stehen ins Haus. Ich freue mich schon darauf.

 

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